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Stand: 4.3.2006

Motion zur Durchfahrt Burgdorf       

GFL - Fraktion

Der Gemeinderat wird  beauftragt, beim Kanton zu bewirken, dass folgende Teilbereiche aus der Ortsdurchfahrt Burgdorf als Sofortmassnahmen umgesetzt werden können:

    -Kreisel bei der Rösslikreuzung.
    -Verschiedene Strassenquerungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Die notwendigen finanziellen Mittel sind in den entsprechenden Budgets zu berücksichtigen.

Begründung:

Im August 2005 haben Stadtpräsident Franz Haldimann und mitunterzeichnende Grossrätinnen und Grossräte aus der Region dem Regierungsrat schriftlich die Forderung gestellt, dass die Sanierung der Ortsdurchfahrt um zwei Jahre zurückzustellen sei, um in dieser Zeit die Linienführung der Zufahrt Emmental festzulegen. Im erwähnten Schreiben wird der Regierungsrat aufgefordert, dass bei einer Realisierung der Ortsdurchfahrt die Arbeiten zu etappieren sind.

Zwei Bereiche der Ortsdurchfahrt sind abgesehen vom o.e. Entscheid als sehr dringend einzustufen.

1. Die Rösslikreuzung. Hier bilden sich auf allen Seiten lange Staus. Die sanierungsbedürftige Lichtsignalanlage muss demnächst erneuert werden. Die Kosten (CHF 300'000 gemäss Schätzungen) sollen unbedingt in eine Verkehrsfluss förderndere Massnahme eingesetzt werden. In absehbarer Zeit wird die Realisierung des Kreisels ohnehin fällig. Mehrere Studien haben gezeigt, dass der Verkehrsfluss mit einem Kreisel am effizientesten bewältig werden kann.
Hier muss geprüft werden, ob die Verkehrssituation mit einem Provisorium rasch verbessert werden kann.
Wenn wir eine Verbesserung der Verkehrssituation in Burgdorf erreichen wollen, muss diese Kreuzung so rasch als möglich saniert werden. Mit Inangriffnahme des Kreisels unterstützen wir eine nachhaltige Verkehrsentwicklung und lösen das heutige Problem an der Rössli-Kreuzung am wirtschaftlichsten.

2. Strassenquerungen. An verschiedenen Stellen der Ortsdurchfahrt wie zum Beispiel an der Gotthelfstrasse (Einfahrt Polieregasse) sind die Strassenquerungen noch nicht saniert. Dies bedeutet, dass teilweise  gefährliche Situationen entstehen.

Ende September 2005 hat nun der Regierungsrat in seiner Agglomerationsstrategie die sechs Agglomerationsprogramme nach Prioritäten geordnet und diese dem Bund vorgestellt. Im Agglomerationsprogramm von Burgdorf wird die Ortsdurchfahrt priorisiert. Der Regierungsrat lädt die Gemeinden und Regionen dazu ein, Projekte in den Bereichen Raumplanungs- und Langsamverkehr sofort anzugehen. In den letzten Jahren wurden in vielen Gemeinden des Kantons Bern die Durchfahrten mit grosser Wirkung auf die Verstetigung und Beruhigung des Verkehrs saniert. So zum Beispiel in Zollikofen, Wabern, Schönbühl, Herzogenbuchsee, etc.

eingereicht am 7. November 2005
Ansprechperson: Christoph Grimm

Zu Stadtrat Burgdorf