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Interpellation der Fraktion der Grünen Freien Liste
Welchen Schaden bedeutet der
Weggang der Berner Fachhochschule für Burgdorf?
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des Vorstosses
Fragen:
Die Grüne Freie Liste bittet den Gemeinderat,
Auskunft zu folgenden Fragen zu geben:
1.
Wie wirkt sich
der Entscheid der Berner Regierung betreffend Teilkonzentration der Berner
Fachhochschule auf Bern und Biel auf die Stadt Burgdorf aus?
-
Anzahl direkter Arbeitsplätze die abgebaut werden
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Anzahl indirekter
Arbeitsplätze die verloren gehen
-
Umsatzrückgänge
in Gastronomie, Konsum, Beherbergung
-
Bedeutung
Burgdorfs als Wirtschaftsstandort (beeinflusst durch die FH)
-
Gesellschaftsleben
-
Bevölkerungsentwicklung
-
Steuerausfälle
durch einen allfälligen Rückgang der Bevölkerungszahl
-
Auswirkung auf
andere Schulen (Gymnasium, Privatschulen etc.)
-
Imageschaden für
die „Schulstadt“ Burgdorf (und evtl. auch für das Emmental)
-
Auswirkungen auf
die Pendlerströme von und nach Burgdorf
-
Künftige Nutzung
der Räumlichkeiten der Berner Fachhochschule in Burgdorf
-
Ortsplanung
2.
Wie kann allenfalls
die „Flucht nach vorne“ angetreten werden („Plan B“): z.B. Denkfabrik oder
Technopark Burgdorf für die Ansiedlung und Vernetzung junger innovativer Firmen
etc.?
Begründung:
Am
2. Februar 2011 informierte die Berner Regierung über die Teilkonzentration der
Berner Fachhochschule auf die Standorte Bern und Biel. Der Standort Burgdorf
wird mittelfristig aufgehoben. Dieser Entscheid kam völlig überraschend und
trifft die ganze Region Emmental-Oberaargau hart. Gründe für die Neuverteilung
sind gemäss Regierung die schlechtere Anbindung an das Strassen- und ÖV-Netz,
sowie die nicht vorhandenen Grundstückreserven. Zusätzlich sei der Standort
Burgdorf auf drei einzelne Standorte verteilt. (Gleichzeitig ist jedoch der
Standort Bern auf über 20 Adressen verteilt, woran sich auch künftig nichts
ändern soll.)
Dieser
Entscheid des Regierungsrates ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir machen uns
grosse Sorgen über die Zukunft der Stadt Burgdorf und der ganzen Region.
Es wird Dringlichkeit beantragt.
Begründung
der Dringlichkeit:
Da
die Zahlen und Fakten so rasch als möglich für das weitere Vorgehen der
Gemeinde und der Region wichtig sind, müssen diese Fragen unverzüglich
behandelt und beantwortet werden.
Eingereicht am 7. Februar 2011
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