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Stand: 22.6.2007

Motion

Alcostop an der Solennität 

Christoph  Grimm GFL

Der Gemeinderat wird aufgefordert, für die Solennität ein Präventionskonzept zu erarbeiten, das ein generelles Verkaufsverbot von Alcopops beinhaltet.

Begründung:

Mit den Präventionsmassnahmen soll der risikohafte Alkoholkonsum der jugendlichen Besucherinnen und Besucher an der Burgdorfer Solennität reduziert werden.

Ziel der Alkoholprävention ist es, dass die Solennität ein kulturelles „high-light“ bleibt und für jugendliche Rauschtrinkerinnen- und Trinker, welche meist nichts zur Qualität der Solennität betragen nicht attraktiv ist.

Nebst der Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Massnahmen wie das Beachten von Alterslimiten beim Alkoholverkauf und dem Anbieten von günstigen alkoholfreien Getränken soll insbesondere der Verkauf von Alcopops an der Solennität verboten werden.

Der Gemeinderat soll in seinem Präventionskonzept ferner aufzeigen, wie, mit welchen konkreten Massnahmen, überprüft wird, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen eingehalten werden.

Berns Fasnacht seit fünf Jahren ohne Alcopops

Die Berner Fasnacht verbietet seit fünf Jahren den Verkauf von Alcopops. Dies mit Erfolg.

An einer Infoveranstaltung für die Betreiberinnen von Ständen an der Fasnacht stellt der Fasnachtsverein die beschlossenen Massnahmen des Vereins vor und informiert über die Situation der jugendlichen Rauschtrinker. Die Standbetreiberlnnen werden zudem auf ihre Verantwortung bei der Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen und auf Alternativen im non-Alk-Angebot (Sirupartikel) hingewiesen. Aufgedeckte und geahndete Zuwiderhandlungen werden strikte verfolgt. Fehlbare Standbetreiber müssen damit rechnen, ihren Anspruch auf einen Standplatz in den kommenden Jahren zu verlieren. Der Fasnachtsverein nimmt sich zudem das Recht heraus, in krassen Fällen Anzeige zu erstatten.

Mit solchen Massnahmen kann ein erheblicher Beitrag dazu geleistet werden, den Alkoholkonsum unter dem jugendlichen Publikum zu reduzieren. Mit Sicherheit wird die Mehrheit der Solennitätsbesucherinnen- und Besucher sowie die Restaurationsbetriebe ausnahmslos diese Massnahmen unterstützen und damit ihren gesellschaftlichen Beitrag gegen den Missbrauch von Alkohol leisten.

Es wird Dringlichkeit verlangt:

Begründung:
Damit das angestrebte Konzept schon an der Solennität 2007 umgesetzt werden kann, muss die Vorlage unbedingt an der Maisitzung des Stadtrates behandelt werden.

Zu Stadtrat Burgdorf