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Schlussrede Andrea Probst Stadtratspräsident 2006
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, meine Damen und Herren
In 13 Tagen ist mein Präsidialjahr im Burgdorfer Parlament vorbei und Geschichte.
Nebst den Stadtratssitzungen und Informationsabenden hatte ich etwa 20 Auftritte bei denen ich unsere Stadt als Repräsentant vertreten durfte. Diese Aufgaben haben mir Freude bereitet und ich habe die Zeit genossen. Ich hatte viele interessante und schöne Begegnungen.
Eine kleine Episode aus einer solchen Begegnung will ich euch erzählen:
Ich hatte im Schlosshof mit Hansruedi Boss für eine Besprechung betreffend dem Schlosspektakel abgemacht. Als ich wartend im Schlosshof stand, fuhr ein Kleinbus vor die Tore des Schlossmuseums. Etwa 12 grau melierte Amerikaner und Amerikanerinnen stiegen aus dem Kleinbus. Diese Gruppe wurde von Kurt Neukomm begleitet. Spasseshalber bemerkte Kurt Neukomm, dass er schon froh sei, dass Stadt jemanden gesandt habe um diese Amerikanischen Gäste zu begrüssen. Ohne zu zögern habe ich ihm angeboten, ein paar Begrüssungsworte an diesen Leuten zu richten. Gesagt, getan. Die Leute waren so dankbar und sichtlich stolz und alle haben mir überschwänglich gedankt.
So schön kann das Amt des Stadtratspräsidenten sein !
„Das Beste für Burgdorf“, dies war das Thema meiner Antrittsrede am 27. Februar 2006.
Wie habe ich nun in diesem Jahr unsere politische Arbeit im Zusammenhang mit diesem Thema erlebt.
Ich habe bei vielen Parlamentarier und Parlamentarierinnen von links bis rechts gespürt, dass sie das Beste für Burgdorf wollen. Es wird viel gearbeitet, gefragt und hinterfragt, was die ca. 30 politischen Vorstösse beweisen. Wir haben dem Gemeinderat Aufträge und Aufgaben gegeben und wir haben um Auskünfte gebeten. Die meisten Aufträge wurden angenommen und zum Teil erledigt, und auf Fragen haben wir immer Antworten erhalten, auch wenn uns diese zum Teil nicht passten.
Die politische Kultur die wir im Burgdorfer Parlament haben, kann ich aus meiner Sicht als gut bezeichnen. Es wird grundsätzlich sachbezogen diskutiert und der Umgang miteinander ist respektvoll. Vor 20 Jahren habe ich dies hier in diesem Saal anders erlebt. Vielleicht gibt es einige Momente, in denen es mir zu Ruhig war und in denen ich mir ein etwas lebendigeres und engagierteres Parlament gewünscht hätte. Aber ab dem 1. Januar 2007 kann ich ja wieder selber meinen Teil dazu beitragen.
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Also wenn ich resümiere, so kann ich sagen, dass vieles was ich anlässlich meiner Antrittsrede gesagt habe eingetroffen ist. Leider auch das, was ich auf das Tempo bezogen gesagt habe. Zum Beispiel haben wir Vorstösse abgeschrieben, die ich vor 20 Jahren hier im Parlament unterschrieben habe. Aber denken wir noch einmal an das Chinesische Sprichwort : „Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsschreiten, fürchte dich vor dem Stehen bleiben“.
Nun will ich mich noch bedanken:
Bei meiner „Assistentin“ Brigitte Henzi. Sie hat immer an alles gedacht und ohne ihren geschätzten Support wäre meine Arbeit um einiges aufwändiger geworden.
Bei Euch Stadträtinnen und Stadträte für die grosse Arbeit im Rat und in Kommissionen, Arbeitsgruppen oder an runden Tischen.
Beim den Stimmenzählenden Andrea Rüfenacht und Bruno Rosser und dem Vize-Stadtratspräsidenten Christoph Zurbrügg für die Unterstützung, sei es im Ratsbetrieb oder als stellvertretende Repräsentierende. Bei Roman Schenk, für seine Unterstützung und für seine gut organisierten Info- und NPM-Schulungs-Anlässe. Ich denke es lohnt sich, diese weiter zu führen.
Dem gesamten Gemeinderat für die seine Präsenz während unseren Sitzungen und für die gute Zusammenarbeit.
Der ganzen Verwaltung die sicher nicht immer Freude an unseren „Aktionen“ hatten für ihre grosse Arbeit im Zusammenhang mit dem Ratsbetrieb.
Den Medienschaffenden für die meistens gute Berichterstattung.
Und zuletzt allen einen herzlichen Dank die ich jetzt noch nicht erwähnt habe und die irgendwie etwas zum Ratsbetrieb beigetragen haben.
Wie ihr sicher bemerkt habt, brechen wir heute Abend eine Tradition. Während der Sitzung gibt es keine Darbietung. Unser neu gewählter Stadtratspräsident Christoph Zurbrügg und ich haben uns entschieden gemeinsam etwas für euch während des Schlussessens im Aemmi zu organisieren.
Somit bin ich am Schluss unserer letzten Sitzung im 2006. Ich wünsche allen eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Danke für Eure Aufmerksamkeit !
Andrea Probst
Burgdorf, 18. Dezember 2006
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