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22 Jahre GFL Burgdorf
Spurlos ging die grüne Arbeit nicht an unserer Stadt vorbei. Burgdorf stimmt und wählt häufig rot-grün, mehr als andere Berner Gemeinden. Wir haben viel gearbeitet, aber wir haben auch einiges erreicht.
2010
Schon wieder eine neue Wahlkreiseinteilung bei den
Grossratswahlen: die GFL Burgdorf verliert knapp den Sitz von Johanna Schlegel,
die für den nun "auswärtigen" Oberaargau kandidiert; den Sitz von Christoph
Grimm im Wahlkreis Emmental können wir problemlos verteidigen.
2008
Bei den Gemeinderatswahlen erobern wir dank und mit Andrea Probst den 2004 verlorenen Sitz zurück und festigen dank höherem Wähleranteil den fünften Stadtratssitz.
Mit der Lancierung eines Referendums stellen wir sicher, dass das Stimmvolk über den Teilverkauf der Localnet befinden kann.
Der Stadtrat nimmt eine grüne Motion an, die für städtische Neubauten den Minergie-P-Standard vorschreibt.
2006
Andrea Probst ist dritter grüner Stadtratspräsident.
Mirjam Mumenthaler-Bill wird neue Präsidentin der GFL Burgdorf
Bei den Grossratswahlen erreichen wir mit Christoph Grimm einen zweiten Sitz - auch dank der neuen Wahlkreiseinteilung.
2005
Das Abfallreglement der Stadt Burgdorf wird unter Enthaltung der Grünen im Stadtrat verabschiedet.
Die Grossratswahlen im neuen Wahlkreissystem beschäftigen uns sehr.
2004
Das Wahlresultat nehmen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge zur Kenntnis: Peter Gfeller verliert das Gemeinderats-Mandat, wir gewinnen einen Sitz im Stadtrat.
Die klare bürgerliche Mehrheit im Gemeinderat und die hauchdünne bürgerliche Mehrheit im Stadtrat wird uns das Leben nicht leichter machen.
Wir können unseren Mitgliedern wieder attraktive Kommissionssitze anbieten.
2003
Das dritte Ghüder-Referendum ist fällig, die Abstimmung geht wie schon die früheren zwei ganz in unserem Sinn durch.
Die Initiative 5 statt 7 Gemeinderäte wird zweifellos auch wegen unserer heftigen Gegenwehr abgelehnt.
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2002
Wir sind frustriert über die kurzsichtige Steuersenkung, die die Bürgerlichen im Stadtrat mit 1 Stimme Unterschied durchgebracht haben.
Die Sanierung der Ortsdurchfahrt wird sorgfältig analysiert und wir schreiben eine wie immer fundierte Stellungnahme.
Die Zufahrt Emmental ist ein Dauerärgernis.
2001
Andrea Probst übernimmt das Präsidium.
Im Frühling gehen wir mit unserer Homepage online.
2000
Peter Gfeller wird erster grüner Gemeinderat.
Wir halten unsere 4 Sitze im Stadtrat.
Johanna Schlegel (damals noch Johanna Wälti) rückt in den Grossen Rat nach.
Wir geben der Stadt einen wichtigen finanziellen Impuls und helfen mit, dass in der Volksabstimmung der Verkauf der IBB (der späteren Localnet) abgelehnt wird.
1999
Christoph Grimm und Peter Gfeller übernehmen das Co-Präsidium.
Die Gemeindewahlen werden vorbereitet.
1998
Susi Staub wird die zweite grüne Stadtratspräsidentin.
Die GFL ergreift das zweite Ghüder-Referendum.
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1997
Die MV beschliesst, sich in Zukunft Grüne Freie Liste zu nennen und das Logo vom Kanton zu übernehmen.
Wir erarbeiten eine grüne Gemeindeordnung als Reaktion auf jene von Stapi Trachsel, der u.a. den Stadtrat abschaffen will.
Das Unpersönliche GA (zuerst eins, dann vier) wird in der Velostation installiert und bringt unserer Kasse während 4 Jahren sehr willkommene Einnahmen.
1996
Gohlhaus-Brücke und Umfahrung Hasle-Rüegsau beschäftigen uns als Amtspartei. Die Gohlhausbrücke wird in einer uns genehmen Form gebaut, die Umfahrung schubladisiert, ganz nach Wunsch.
Wir machen eine Strassenumfrage nach der realen und der idealen Lebensqualität in Burgdorf und erstellen eine wunderschöne farbige Mindmap. Die Umfrage bestätigt unsere politischen Schwerpunkte.
Wir verlieren unseren 5. Sitz im Stadtrat.
1995
Regina Mumenthaler wird zur Präsidentin gewählt.
Leider verpasst Verena Singeisen sie im Herbst die Wiederwahl in den Nationalrat.
Viel Arbeit gibt die Mitarbeit beim Richtplan.
Die Energierappen-Initative kommt zustande, hat dann aber leider an der Urne keinen Erfolg (oder höchstens einen Achtungserfolg).
1994
Verena Singeisen zieht in den Nationalrat ein, als Nachfolgerin von Ruedi Hafner.
Im Grossen Rat wird sie durch Susanne Albrecht ersetzt.
Der HIV fordert eine Aktualisierung der Planung Verkehrsachse Emmental und will ein Projekt von 1970 aufwärmen. Es gibt Krach.
Die Neuplanung Bahnhof Burgdorf ist ein Thema - und wir sind heute kaum weiter als damals…
Wir ziehen mit einer Frauen- und einer Männerliste in die Grossratswahlen.
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1993
Die FL ergreift das erste Ghüder-Referendum.
Das Schulreglement gibt zu tun, die FL erarbeitet eine ausführliche, seriös erarbeitete Stellungnahme, von der schliesslich nicht viel in die Stadtratsvorlage einfliesst.
Wir unterstützen die Petition "Wohnquartier-Schonquartier", welche eine Verkehrsberuhigung in den Quartieren fordert.
1992
Der neue Stapi Peter Trachsel wird zu einer Aussprache eingeladen, damit wir ihn kennen lernen.
Die FL zieht allein in die Wahlen, ohne Listenverbindung, nach dem Motto: Wir machen ehrliche Politik. Wir malen die Plakate selber - es gab wunderbare Kunstwerke.
1991
Kultureller Höhepunkt mit dem Film "Die Wahl" über und mit Leni Robert und Heinz Däpp im Mai. Die Kinobesitzerin merkt erst später, dass sie gar keine politische Veranstaltung hätte durchführen dürfen…
1990
Wolfgang Klein wird der erste grüne Stadtratspräsident.
Dani Kettiger übernimmt das Präsidium.
Die FL tritt mit einer Frauen- und einer Männerliste für den Grossen Rat an, Verena Singeisen wird wiedergewählt.
Das 1.-August-Feuerwerk wird abgeschafft, unter anderem dank unserem Einsatz.
Am 22. August findet die offizielle Einweihungsfeier des Kornhauses statt. Der Präsident entschuldigt sich und auch gleich alle Parteimitglieder bei Max Conrad mit einer köstlichen Ironie: "Ich ersuche Sie höflich, die fehlende Präsenz der FL entschuldigen zu wollen."
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1989
Bruno Lehmann wird Uebergangspräsident, weil sich der designierte Nachfolger noch etwas besser einarbeiten will.
Aufgrund des guten Wahlergebnisses kann die FL ihren Mitgliedern eine grosse Auswahl von Kommissionssitzen anbieten.
Die FL erhebt Einsprache gegen die geplanten Parkplätze anstelle einer Wiese vor dem Kornhaus. Das Gesuch wird zurückgezogen.
Beim Neubau im Tiergarten wird ein Verstoss gegen die Bauordnung festgestellt (Ausnützungsziffer, Galeriegeschosse). Die FL macht eine Einsprache und hat auch hier Erfolg, allerdings erst einige Jahre später.
Die Sitzungen finden in verschiedenen Wirtschaften statt: vor allem zuerst im Freischütz, wo wir wie ein konspiratives Grüppchen im Hinterzimmer tagen, derweil Max Conrad & Co. am Stammtisch dicke Stumpen paffen. Später auch im Landhaus, im Rössli, im Treff, im Bernerhof. Erst 2004 finden wir eine Heimat im Sitzungszimmer der Velostation.
1988
Die FL ergreift ein erstes Mal das Referendum. Es richtet sich gegen die Eselscheuer (Neubau Reithalle), ein überdimensioniertes Projekt. Das Referendum kommt zustande, das Volk lehnt das Projekt an der Urne ab. Es wird dann eine angepasste Version gebaut.
Im Juni stösst Emanuel Tardent mit seinem Stadtratsmandat zur FL, da er sich mit der politischen Mitte Streit verkracht hatte. Wir haben also jetzt 4 Sitze inne.
Im August reicht Ruedi Tschannen Motion zum Parkplatzreglement ein, welche überwiesen wird. Sie wurde über Jahre hinweg aufrecht erhalten und konnte erst 2005 endlich abgeschrieben werden, mit der Annahme des städitschen Parkierungsreglements durch den Stadtrat.
Im Oktober nimmt die FL Stellung zum Abfallkonzept und vertritt das Verursacherprinzip und eine Sackgebühr.
1987
Ein wichtiges Thema ist das überdimensionierte Projekt zum Rückhaltebecken Unterbergertal.
Im September erfolgt die definitive Trennung vom VpB, die FL steht nun auf eigenen Füssen.
1986
Am 8. März 1986 werden die ersten Statuten verabschiedet. Der Hauptzweck der Gründung ist die Teilnahme an kantonalen Wahlen, was der VpB als lokaler Partei verwehrt ist.
1. Präsident ist Wolfgang Klein, die amtierenden StadträtInnen sind Verena Singeisen, Hans-Ulrich Flückiger und Wolfgang Klein. Die Rechnung geht auf: im Mai zieht Verena Singeisen in den Grossen Rat ein, sie wird im Stadtrat durch Ruedi Tschannen ersetzt.
1985
Das erste Mal wird die Freie Liste FL in der Kombination VpB-FL am 11.11.1985 erwähnt (VpB = Vereinigung parteiloser Bürger), als sie sich an der Vernehmlassung zur Verkehrsplanung Stadt Burgdorf vom September 85 beteiligte.
21. März 2006 Regina Mumenthaler; seither ergänzt durch Igor Hammer
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